Stress: Entspannungsmethoden

                  Alle  Jahre  wieder ….

 

 

 

kurz vor Weihnachten, haben Stress und Hektik Hochsaison.

Viele freuen sich dann abends auf ein schönes Glas Wein oder ein beruhigendes Bad .

Doch was tun, wenn Ärger und Stress tagsüber zu viel werden ? Wer hat schon stets eine Badewanne greifbar und ein Schluck Rotwein im Verkehrsstau ist sicher auch nicht die richtige Wahl !

 

Entspannungsmethoden, die man leicht und schnell erlernen kann und die vor allem jederzeit und überall angewendet werden können, sind die ideale Lösung.

 

Besonders zwei Verfahren sind dafür gut geeignet : 

Das Autogene Training  und die Progressive Muskelrelaxation . Beides sind wissenschaftlich anerkannte Methoden, die sogar schon von Kindern erlernt werden können.

Mit etwas Übung schafft man es, sich in wenigen Minuten völlig zu entspannen.

 

Beide Methoden bieten jedoch mehr als „nur Entspannung“ :

die Konzentration und die Merkfähigkeit verbessern sich,

die Grundhaltung im Alltag wird gelassener,

Stress und Prüfungsängste werden beherrschbar,

Nervosität und depressive Verstimmungen werden abgebaut.

 

Auch bei verschiedenen Erkrankungen und körperlichen Beschwerden helfen beide Methoden :

Verspannungen der Muskulatur,

Ängste und Panikattacken,

chronische Schmerzen,

Kopfschmerzen und Migräne,

Schlafstörungen,

Magen-Darm-Beschwerden und

Bluthochdruck

können damit gut behandelt werden.

 

Die Übungen bewirken eine Gefäßerweiterung und damit eine erhöhte Durchblutung. Durch eine langsame und gleichmäßige Atmung wird die Sauerstoffaufnahme verbessert.

Nicht zuletzt dienen beide Verfahren vielen Menschen auch zur Besinnung auf sich selbst.

 

Das AutogeneTraining wurde von dem deutschen Psychiater H.J. Schultz aufgrund von Forschungen in der Hypnose entwickelt .

Die Methode stellt eine Art der Selbsthypnose dar, die durch bestimmte Grundübungen mit Ruhe, Schwere und  Wärme erreicht wird.

Mit Organübungen und Vorsatzformeln werden dann, entsprechend für die verschiedenen Beschwerden , die Grundübungen verstärkt.

 

Die Progressive Muskelrelaxation wurde von dem Internisten E. Jacobson entwickelt :

Er ging davon aus, dass psychische Spannungen immer von Muskelkontraktionen begleitet sind und dass sich umgekehrt die Entspannung der Muskeln positiv auf das Körpergefühl und das Seelenleben auswirkt.

Die daraus folgende Überlegung ist, dass ein entspannter Mensch nicht gleichzeitig nervös und überreizt sein kann.

Die Methode arbeitet mit einem ständigen Wechsel von Anspannung und Entspannung einzelner Muskelgruppen. Vor allem für „kopfgesteuerte“ Menschen ist dieses Verfahren besonders gut geeignet.

 

Beide Entspannungsmethoden können in psychotherapeutischen Praxen in Einzel-oder Gruppensitzungen erlernt werden.

Sie sollten jedoch darauf achten, dass eine bestimmte Teilnehmerzahl  ( nicht mehr als  6 Personen ) nicht überschritten wird, da zumindest anfangs eine ruhige und angenehme Atmosphäre Vorraussetzung für eine gelungene Entspannung sind.